Versorgungsobjekt: Voith AG, Standort Heidenheim


 
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IHKW Industrieheizkraftwerk
Heidenheim GmbH
Alexanderstraße 8
89522 Heidenheim, Deutschland

 
Post-/Rechnungsanschrift:
IHKW Industrieheizkraftwerk Heidenheim GmbH 
c/o Techem Energy Services GmbH 
Hauptstrasse 89 
65760 Eschborn
Deutschland

Geschäftsführung: Rolf Ebert, Michael Steinfeld
Amtsgericht Ulm, HRB 661384
USt-ID DE 812 889 426
 

Kundenportrait


Voith (1867 gegründet) ist einer der größten Anbieter technischer Dienstleistungen in Europa – von Instandhaltung, technischer Reinhaltung, Industriemontage bis zum Umweltservice und Facility Management.
Voith setzt Maßstäbe in der Papiertechnik, Bespannungstechnik, Antriebstechnik, Kraftwerktechnik und in Industriedienstleistungen.
Der Voith Konzern mit Hauptsitz in Heidenheim hat heute 24.000 Beschäftigte.
 
Kontakt: www.voith.de
 

Die Ausgangslage


Über Jahrzehnte versorgte der Voith Konzern seine einzelnen Gesellschaften sowie unternehmensexterne Verbraucher am Standort Heidenheim mit Heiz- und Prozesswärme sowie Strom.
Die Abnehmer werden über ein elektrisches und thermisches Verteilnetz beliefert, das von der Voith Dienstleistungen GmbH & Co KG betrieben und gewartet wurde.
Die Versorgung basierte auf zwei Hochdruckdampfkesseln à 50 t/h und zwei nachgeschalteten Entnahme-Kondensations-Turbinen mit je 10 Megawatt elektrischer Leistung.
 
Relativ alte Erzeugungsanlagen verursachten einen personalintensiven Betrieb und eine geringe Stromkennzahl. Darüber hinaus bestanden sicherheitstechnische Unzulänglichkeiten im Mittel- und Niederspannungsverteilnetz.
 

Das GWE Versorgungskonzept


  • Langfristige Optimierung und Sicherung der Energieerzeugung und -verteilung unter wirtschaftlichen und technischen Aspekten
  • Gründung der IHKW Industrieheizkraftwerk Heidenheim GmbH, GWE Beteiligung 100%
  • Abschluss eines Energiedienstleistungsvertrags IHKW Heidenheim-Voith mit einer Laufzeit von 14 Jahren
  • Kauf des alten Heizkraftwerkes sowie der elektrischen und thermischen Verteilnetze
  • Errichtung eines neuen Heizkraftwerks, Vervierfachung der Stromerzeugung mit Kraft-Wärme-Kopplung
  • Teilerneuerung der Dampfkesselanlage, bestehende Dampfturbinen nur für Spitzenlasten im Winter vorgesehen
  • Weitgehende Erneuerung der elektrischen Verteilnetze
  • Personalübernahme
  • Energieversorgung angrenzender Industriebetriebe
  • Gesamtinvestition 24 Mio. Euro
 

Technische Details


Projektstart
1998
Inbetriebnahme der Anlage und Aufnahme der Energieversorgung
2000
Erdgas betriebene BHKW-Anlage
 
installierte Wärmeleistung
162 MWth
installierte Stromleistung
31 MWel

Besonderheiten


  • Die Alternativen zwischen denen Voith sich für die GWE entscheidet:
    1. Voith investiert ausschließlich für den Eigenbedarf in eine neue Gasturbinenanlage und in das betriebliche Stromnetz.
    2. Das überregionale Energieversorgungsunternehmen beliefert Voith mit Strom aus dem öffentlichen Versorgungsnetz und installiert neue Dampferzeuger, um die Wärmeerzeugung abzusichern. Voith trägt die Investitionen zur Ertüchtigung des betrieblichen Stromnetzes. Die Kosteneinsparung wäre vor allem durch Investitionskostenersparnis sowie massiven Abbau des Kraftwerkspersonals zu erreichen.
    3. Voith überträgt der GWE das alte Heizkraftwerk, einschließlich der Strom- und Wärmenetze. Die GWE investiert in die Modernisierung und Erweiterung der Kraft-Wärme-Kopplung und in die betrieblichen Stromnetze. Diese Alternative sieht durch Vervierfachung der Stromerzeugung bei gleicher Wärmeauskopplung neben der Versorgung des Voith Standortes eine Lieferung von Strom und Wärme an umliegende industrielle und kommunale Abnehmer, wie z.B. die Paul Hartmann AG vor.
  • Reduktion der CO2-Emissionen um mehr als ein Drittel
  • Erhalt von 18 Arbeitsplätzen
  • KWK-Anlage erzeugt eine Strommenge, die fast 40% des in der Kreisstadt Heidenheim verbrauchten Stroms entspricht.
 

Die Vorteile für den Kunden


  • Die Vorteile für den Kunden
  • Deutliche Reduktion der TOTAL ENERGY COSTS für Voith gegenüber allen vorgelegten Entscheidungsalternativen
  • Ca. vierfach höhere Stromproduktion gegenüber altem Versorgungskonzept
  • Keine Kapitalbindung seitens Voith durch Investitionen, dadurch Stärkung der eigenen Wettbewerbsfähigkeit
  • Zukunftssichere Energieanlagen, die ggf. nach Vertragsende übernommen werden können
  • Partnerschaftlich strukturiertes Betreibermodell und volle Markttransparenz mit Energieportfoliomanagement
 
 
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GWE Gesellschaft für wirtschaftliche Energieversorgung mbH   |   Hauptstraße 89   |   65760 Eschborn, Deutschland